Projekt "Adventssingen 2025" der Music Makers Zürich
vom 4. bis 24. November anmelden
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Projektbeschrieb: Im Winter 2025 kooperieren der Jugendchor der Music Makers Zürich zusammen mit den Voices aus der Kantonsschule Wiedikon an einem Weihnachtssingen am 21.12.25 im Kirchgemeindehaus Bühl. Die frische und inspirierende Synergie, die zwischen den Chören entsteht, übersetzt der Chorleiter und Musikleher Eduardo Fabian Ruiz in winterliche Klänge mit Songs und Liedern, wie That lonesome road, Carol of the bells oder Earth Song von Frank Ticheli. Der MMZ Jugendchor ist ein Projektchor und probt an vier Mittwochabenden das Programm. Am 18.12.26 singt der Jugendchor alleine auf dem Werdmühleplatz in der Altstadt sein Programm auf dem Singing Christmas Tree. Mehr Informationen sowie die Anmeldung findest du auf der Projektseite: |

Chor- und Orchesterleiter / Dirigent
Gründer und künstlerischer Leiter Music Academy Cultural Exchange Program
www.svendavidharry.com
Projektbeschrieb
Zum Chor
Wir sind der queerchor schweiz. Wir möchten ein safer space und ein Ort von community für queere Chorsänger*innen und ihr Publikum sein. Hier wollen wir unsere Musik und unsere Geschichten auf die Bühne bringen und unseren Stimmen in der kulturpolitischen Landschaft Gehör verschaffen. queerchor heisst für uns, dass wir auf hohem Niveau und mit viel queer joy Chormusik aufführen und dabei die Unterschiede zwischen den Genres verqueeren und aus einer Bandbreite queerer Ausdrucksformen schöpfen.
Zum Projekt
Unsere Debüt-Konzerte im April 2025 in Basel, im Juni 2025 in Luzern und Zürich waren ein voller Erfolg. Es hat unheimlich Spass gemacht und das Publikum war begeistert, hat mitgefiebert und sich mitreissen lassen. Der queerchor ist als Gemeinschaft zusammengewachsen und möchte unbedingt weitermachen. Nun möchten wir noch weiter wachsen als Chor und suchen dich!
In unserem wiederaufgenommenen Programm beschäftigen wir uns mit der Schweiz und unseren Bezügen zu ihr als: Wohnort, Wanderziel, Eurovision-Gewinnerin, Unterdrückerin, Gewalttäterin, Fluchtziel, Heimat. Wir wollen dabei nicht einfach die altbekannten Lieder nachsingen, sondern die crazy Ränder der Folklore finden, unseren eigenen Ursprungsmythos erzählen und uns fragen, wo wir uns eigentlich zuhause fühlen. Wir möchten uns dabei besonders mit den Stimmen auseinandersetzen, die nicht überliefert wurden oder verloren gegangen sind. Wir finden es aber ebenso wichtig, Traditionen aufzunehmen und aus queerer Perspektive zu überarbeiten. Dementsprechend setzen wir uns im Programm nebst viel Trash Pop und zeitgenössischer queerer Komposition auch mit Volksmusik und Klassik auseinander.
Wir möchten mit euch gemeinsam um unsere Chorstücke herum und mitten hinein eine Performance auf die Bühne bringen. Wir entwickeln eine Choreografie, die mehr beinhaltet als ein einheitliches Auf- und Abtreten, arbeiten mit Texten, den Möglichkeiten der Stimme übers Singen hinaus und setzen Statements.

Chor des Monats: Junge Stimmen Zürich
Der Chor «Junge Stimmen Zürich» feiert dieses Wochenende mit zwei Konzerten sein 10 Jahr-Jubiläum. Jahr für Jahr erarbeiten rund 50 Jugendliche aus dem ganzen Kanton Zürich jeweils ein Chorprojekt auf hohem musikalischem Niveau.
Aus Fiirabigmusig vom 04.09.2025 srf.ch

Jubiläumsprojekt 2025
Für das Jubiläumsprojekt im Sommer 2025 planten wir etwas Einzigartiges: Erstmals in unserer Geschichte traten wir mit grossem Orchester auf und konnten dabei gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern das Magnificat von John Rutter sowie eine Neukomposition von Peter Appenzeller Zürcher Volksliedersuite aufführen.


Kinderchor-Projekt "Plitsch Platsch" der Music Makers Zürich
Ab jetzt können Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse für das neue Projekt "Plitsch Platsch" der Music Makers Zürich vom 11. September 2025 bis 22. Januar 2026 angemeldet werden.

Projekt "Begegnungen" der Music Makers Zürich
Ab jetzt kannst du dich für das neue Projekt "Begegnungen" der Music Makers Zürich vom 17. September bis 23. November anmelden.
Der Zürcher Hardchor ist so beliebt, es gibt sogar eine Warteliste
Drei Freunde haben einen Chor gegründet, in dem die halbe Stadt mitsingen will. Ein Probebesuch in einer Garage (Bericht im Tagesanzeiger).

musikalischen Höhepunkt erreicht: In der weltberühmten Carnegie Hall in New
York präsentierte er gemeinsam mit internationalen Chören Martín Palmeris
«Misatango» – ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.
Bereits im Frühling 2023 führte Vocalino das Werk des argentinischen Komponisten im
Rahmen der Produktion «Tango Affairs» in der Zürcher St. Peter Kirche auf. Nach dem
erfolgreichen Jubiläumskonzert «Kings and Queens» in der ausverkauften Tonhalle
Zürich im Sommer 2024, folgte eine besondere Einladung: Die renommierte
Konzertagentur DCINY (Distinguished Concerts International New York) lud Vocalino
ein, Teil eines internationalen Chorkonzerts in der Carnegie Hall zu sein. Über 200
Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Ländern vereinten ihre Stimmen für dieses
aussergewöhnliche Projekt.
Bandoneon, Klavier und Streicher zu einem einzigartigen Erlebnis. Martin Palmeri
verschmilzt darin die rhythmische Leidenschaft des argentinischen Tangos mit der
spirituellen Tiefe der lateinischen Messe – eine faszinierende Klangwelt, die berührt.
In einer intensiven und inspirierenden Masterclass hat der Vocalino Chor zusammen
mit anderen internationalen Ensembles direkt mit Maestro Palmeri gearbeitet. Dank der
engagierten Vorbereitung durch Chorleiter Beat Dähler, bekannt für Musicals wie
«Heidi» und «Deal ist Deal», war der Vocalino Chor aus Zürich bestens gerüstet für
dieses besondere musikalische Erlebnis.
ehrwürdigen Carnegie Hall. Das Programm «Sanctus x3» bot eine musikalische Reise:
spirituelle Lieder des «Community Concert Choir of Baltimore», Faurés Requiem – und
als Herzstück Palmeris «Misatango», dirigiert vom Komponisten selbst. Begleitet wurde
das Werk von der Mezzosopranistin Alejandra Malvino und Rodolfo Zanetti am
Bandoneon.
Nach dem Konzert klang der Tag bei einem geselligen Abendessen aus – mit dabei auch
Martín Palmeri persönlich. Für Vocalino war es nicht nur ein musikalischer Höhepunkt,
sondern auch ein inspirierender kultureller Austausch.


Zürcher Oberländer, 24.12.2024

Veni, vidi, vici
Er ist der Maestro, der Chöre in Rüti und Dürnten zum Klingen bringt
Zwei Chöre, dieselbe Herausforderung: das drohende Aus. Doch der Berufstenor Davide Galassi brachte beiden den Aufschwung. Porträt eines Chorleiters, welcher die Musik als Lebenselixier versteht.
Fabienne Wuerth
Veröffentlicht am: 23.12.2024 – 12.00 Uhr
Es ist ein früher Nachmittag an einem Montag im Amthaussaal in Rüti. Es ist noch still, und die Stuhlreihen sind leer. Nur das gedämpfte Licht über dem Klavier erhellt den Raum. Davide Galassi blättert konzentriert in den Noten. Eine Hand ruht auf der Tastatur, die andere folgt der Partitur. Ein Blick auf die Uhr – es ist Zeit. Bald werden die Sänger eintreffen.
Für den Italiener ist jede Probe ein kleiner Neubeginn: «Musik entsteht im Hier und Jetzt – sie lebt im Moment», sagt er. Dass diese Proben möglich sind, verdanken die Bachtelstimmen, ein Frauen Vocal Ensemble, auch ihrem Dirigenten. Denn vor zwei Jahren, nach der Pandemie, hatte der Chor nur noch 16 Mitglieder. Galassi brachte neuen Schwung, heute sind 31 Frauen dabei. «Er versteht es, uns zu motivieren», sagt Chorpräsidentin Maya Baumann.
Dirigent mit Sängerherz
Galassi selbst sieht Gründe für den Mitgliederzuwachs. Zum einen sind Sängerinnen von aufgelösten Chören dazugekommen. Zum anderen ist der gebürtige Mailänder mit dem typischen italienischen Charme nicht nur Dirigent, sondern auch ausgebildeter Operntenor.
Diese doppelte Fachlichkeit ermöglicht es ihm, seinen Chormitgliedern präzise Anweisungen zu geben. «Ich kann zeigen, wie man Mund oder Kiefer positionieren muss, um den besten Klang zu erzielen. Dadurch lernen die Sängerinnen und Sänger in jeder Probe dazu, und das macht Spass», erklärt er mit seinem unverwechselbaren italienischen Akzent.
Dennoch haben sowohl die Bachtelstimmen als auch Wir, der Chor Züri Ost, der ehemalige Männerchor Rüti, den Galassi seit 2009 leitet, ein Nachwuchsproblem. Warum dem so ist, kann der Dirigent nur vermuten: «Junge Menschen engagieren sich lieber projektbezogen und möchten sich nicht wöchentlich binden.»
Herausforderung Nachwuchs
Darum setzt Galassi auf Projekte wie «Non Solo Vivaldi», das im Juni 2025 stattfinden wird. Wer will, kann mitmachen und bleibt dann vielleicht als aktives Mitglied im Chor. Ein bewusster Versuch, junge Talente zu gewinnen.
Mit dem Projekt bringt der Dirigent zudem den Männer- und Frauenchor zusammen. Diese Möglichkeit war ein weiterer Grund, warum der Operntenor die Leitung der Bachtelstimmen übernommen hat: Er wollte schon seit Längerem einen gemischten Chor dirigieren. Erste Erfahrungen hat er am Konzert zum Bettag 2024 bereits gesammelt, als die beiden Chöre gemeinsam in der Kirche Rüti aufgetreten sind. «Die Akustik von der Empore war schwierig, aber insgesamt bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden.»
Spagat zwischen Männer- und Frauenchören
Wie aber schafft er den Spagat, einen Männer- und einen Frauenchor zu leiten? Davide Galassi lacht herzlich und verrät: «Ich habe neben der Musik sehr viele Interessen. Mein grösstes Steckenpferd ist die Psychologie. Dazu lese ich, was mir in die Finger kommt. Man glaubt gar nicht, wie hilfreich dies für die Leitung von Chören sein kann.»
So seien die Frauen in der Regel organisierter als die Männer, die zuweilen ohne Noten an der Probe erscheinen. Hingegen nehmen die Frauen tendenziell vieles ernster und verstehen humorvolle Bemerkungen eher als Kritik. «Schön ist, dass wir am Schluss mit Fingerspitzengefühl meinerseits immer ans Ziel kommen.»
Musik als Lebenselixier
Man muss nicht lange mit dem Italiener reden, ehe man merkt, dass er ein Mann der Musik ist. «Wer kann sich wichtigere Momente ohne Musik vorstellen?», fragt er rhetorisch.
Schon als Kind träumte er von der Musik, inspiriert von der facettenreichen Plattensammlung seiner älteren Schwester, die von Pink Floyd bis Genesis reichte. Heute lebt er diesen Traum – als Sänger, Dirigent und Musiker. Neben seiner Chorarbeit engagiert er sich in Projekten wie dem Opernensemble «L’Estro Melodico», welches Oper mit modernen Stilen verbindet, oder dem Duo Two of Us, das Oper mit Pop und Soul verschmelzen lässt.
«In meiner Band kann ich experimentieren und diese Erfahrungen später in die Chorarbeit einfliessen lassen», erklärt er. So interpretieren die Bachtelstimmen nicht nur klassische Stücke, sondern auch moderne Lieder wie «Memory» aus dem Musical «Cats» oder Wir, der Chor Züri Ost einen Song von Heimweh oder der Band Plüsch.
Mit seiner charismatischen Leidenschaft, seinem Humor und seinem Talent hat Davide Galassi nicht nur zwei Chöre wiederbelebt, sondern auch Brücken zwischen musikalischen Welten gebaut. Ein Leben ohne Musik? Für ihn unvorstellbar – und für die, die unter seiner Leitung singen, ebenso.
Veranstaltungskalender
Warum ist dies wichtig?
Das Prädikat „gut“ wurde zunehmend zur Herausforderung, weil es lediglich als zufriedenstellend interpretiert wurde.
Anstelle der Prädikate werden nun im neuen Bewertungssystem Punkte vergeben:
Seit einigen Jahren werden an Regionalen-, Kantonalen sowie Schweizerischen Gesangsfesten Bewertung wie auch Rückmeldungen in Form von Gesprächen angeboten.
Der SCV empfiehlt den Organisatoren nach wie vor, die mündliche Expertise obligatorisch für alle Chöre, die Bewertung hingegen auf ausdrücklichen Wunsch, anzubieten.
Schön, wenn möglichst viele Chöre an Gesangsfesten und Wettbewerben teilnehmen und diese Tradition weiterführen würden.
Kantonaldirigentin




